Erschienen auf www.wp.de am 23. Mai 2017

Die WESTFALENPOST ist am Dienstag in Wien mit dem renommierten European Newspaper Award ausgezeichnet worden. Die international besetzte Jury zeichnete die WP in der Kategorie „Innovation Print/Special Edition“ für die Sonderbeilage „70 Jahre Westfalenpost – Reif für die Zukunft“ aus. Kernstück war – unüblich für eine Jubiläumsausgabe – die ­Berichterstattung über die Zukunftswerkstatt der WP in Warstein, bei der junge Menschen Wünsche und Anliegen an die Region Südwestfalen formuliert hatten. Basis dafür war die mit Unterstützung von Homebase Sauerland ins Leben gerufene Kampagne #mehralsnurwp.
Sonderheft „70 Jahre WP“

Zeitungen aus 27 Ländern beteiligt

WP-Chefredakteur Dr. Jost Lübben, Redakteur Hendrik Schulz und Andreas Jansen (Homebase Sauerland) nahmen gestern im Wiener Rathaus die Urkunde in Empfang. Der Award of Excellence ging an das Redaktionsteam um den stellvertretenden Chefredakteur Torsten Berninghaus. „Die Beilage, vor allem aber die gesamte Aktion war eine großartige und inspirierende Leistung des gesamten Teams“, betonte WP-Chefredakteur Jost Lübben.

An dem Wettbewerb hatten sich Zeitungen aus 27 Ländern beteiligt, die Preisverleihung fand im Rahmen eines zweitägigen Kongresses in der österreichischen Hauptstadt statt. Der European Newspaper Award gilt als der ­Oscar der Medienbranche.

Zur Verlegerin des Jahres wurde Petra Grotkamp gewählt. Sie ist Gesellschafterin der Funke Mediengruppe, zu der auch die WESTFALENPOST gehört. Den Preis nahm ihre Tochter Julia ­Becker entgegen.

Einige auf der Zukunftswerkstatt entwickelte Projektvorschläge werden aktuell von #mehralsnurwp umgesetzt. Dazu zählt ein Gründerhaus in Arnsberg, in dem junge Unternehmer Flächen ­mieten und gemeinsam in einem so genannten Co-Working-Space Schnittstellen zur regionalen Wirtschaft finden können.

Pendler-Verbindung als Projekt

Das zweite Projekt ist eine nachhaltige Pendler-Busverbindung, die das Sauerland mit dem Rand des Ruhrgebiets verbinden soll. Bei diesem Projekt laufen die Fäden beim Regierungspräsidium in Arnsberg zusammen.

Im Nachklang zur Zukunftswerkstatt führte das #mehralsnurwp-Team Interviews mit mehreren Landesministern. Die Jugendlichen hatten so die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre und auf Augenhöhe mit den Politikern über ihre Pläne und Visionen für ihre Heimatregion Südwestfalen zu sprechen. Und #mehralsnurwp geht weiter. In der zweiten Jahreshälfte wird der Fokus auf den Themenbereich „Beruf und Karriere“ gelegt.