2017: Die Evergreen Content Strategie

Wie mit Archiv-Inhalten Gratisleser zu zahlenden Kunden werden.

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2016: Die Macht der Gerüchte

In der Flüchtlingsdebatte spielen Gerüchte eine besonders zwiespältige Rolle.

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2015: Mysterium Kennzahl – wie gut kenne ich mein digitales Produkt?

Was mir meine Online-Zahlen sagen und wie ich sie mit Mitbewerbern vergleiche. How can we manage elites in media companies? How can we commit them to ourselves?

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2014: Der neue Roboter-Journalismus. Wie automatisierte Hilfstruppen klassische Redaktionen unterstützen

Ein neuer Mix aus Automatisierung und Spezialisierung setzt sich durch: Start-up Unternehmen aus Deutschland, Finnland und Irland leisten, was klassische Nachrichtenzulieferer alleine nicht mehr schaffen: Sie entdecken, sortieren, organisieren, produzieren und verbreiten exklusive Inhalte, egal ob aktuelle Fotos, relevante Videos, ansprechende Infografiken oder die wichtigsten Tweets aus dem unendlichen Stream von Twitter – jeweils zugeschnitten für unterschiedliche Zielgruppen. Der ENC 2014 präsentiert in einem Special erste Ergebnisse dieser neuartigen Kooperationsmodelle.

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2013: Die digitale Transformation – werden Medienhäuser zu Häusern ohne Medien?

Wie werden Qualitätsmedien künftig finanziert – vom Staat oder von Mäzenen? Was der Umbruch im Mediengeschäft für das bisherige Geschäftsmodell “Journalismus” bedeutet und wie vor allem Zeitungen diesen Wandel verzögern können. Podiumsdiskussion mit Chefredakteuren, Medienmanagern und Politikern.

2020 – der Wandel hat schneller stattgefunden, als dieser allgemein erwartet worden war. Auch in der Medienbranche. Zuerst war der klassische Handel als Werbekunde weitgehend ausgefallen, nachdem er zuvor selbst massiv von neuen Online-Konkurrenten unter Druck geraten war. Die neuen Anbieter zeigten sich als nicht sehr werbefreudig. Sie vermieden weitgehend die klassischen Medien und viele Medienhäuser saßen auf enormen Fixkosten, die sie nicht mehr weiter reduzieren konnten. Reihenweise schränkten vor allem Tageszeitungen zuerst ihren Erscheinungsrhytmus ein, andere sperrten gleich komplett zu. In praktisch allen Ländern Europas wurden massive Presseförderungsprogramme aufgelegt, die die “4. Gewalt” am Leben erhalten sollten. Geschickte Medienhäuser hatten früh genug selbst Online-Portale gekauft: Jobportale, Partnerbörsen, Immobilienbörsen. In diesem Zweig erwirtschafteten sie enorme Gewinne, während in ihren “Content-Divisionen” der Verlust immer weiter stieg. Folgerichtig lösten sich viele Medienhäuser von ihren Medien und konzentrierten sich auf ihre Online-Plattformen. Sieben Jahre noch bis zum Jahre 2020 – sieben verflixte Jahre?

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2012: Wie „Digital first“ den Workflow verändert

Warum ein neuer Newsroom auch ein neues Denken verlangt und welches Potenzial noch in vielen Newsrooms schlummert.

Inzwischen hat fast jede Redaktion einen modernen Newsroom, doch nur wenige nützen auch die neuen Möglichkeiten. Zum einen verändert „Digital first“ den Workflow wesentlich stärker, als von vielen angenommen wird, und zum anderen wird das Potenzial eines modernen Newsrooms bei Weitem seltener ausgeschöpft, sowohl in der Organisation als auch bei den Inhalten. Visuelles Denken ist noch immer in vielen Redaktionen kaum verbreitet.

Welches Potenzial in neuen Newsrooms steckt und wie dieser Schatz hebbar wird, zeigt Juan Antonio Giner, Gründer und Präsident von Innovation in London.

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2011: Sind Tablets unsere Freunde oder unsere Feinde?

Neues aus dem Entwicklungslabor des Murdoch-Konzerns.

Tablets sind keine Websites, keine Zeitungen, auch keine Magazine und keine Bücher. Was sind sie dann? Vor allem aber: Sind sie unsere Freunde oder unsere Feinde? Und sind die Angebote von Zeitungen in Tablets nur eine vorübergehende Erscheinung? „Tablets sind Medien, in denen alle Ausdrucksformen aufgehen: Text, Audio und Video. Und Tablets haben das Potenzial, alle anderen Medien zu ersetzen. Nicht nur Zeitungen und Magazine“, sagt Alfredo Trivino, Direktor für Kreativprojekte bei News International im Murdoch-Konzern. Was bedeutet das für uns, für die Zeitungen? Steht uns nur eine Schonfrist bevor – und wie nützen wir diese am besten?

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2010: Bewegende Bilder – Bewegende Geschichten. Wie sich Bild- und Textarbeit vernetzen lassen

Julia Calfee (USA/Schweiz), Fotografin und Multi-Media Künstlerin und Peter Linden (Deutschland), Journalistenausbildner und Sprachtrainer zeigen, dass journalistische Texte besser wirken, wenn Autor und Redaktion die Visualisierung bereits in die Konzeption einbeziehen. Dabei demonstriert Calfee, was ein journalistisch gutes Bild ausmacht und Linden, wann eine Text-Bild-Schere entsteht, und wie sie verhindert werden kann. Anhand von “best practice”-Beispielen erhalten Blattmacher konkrete Tipps für ihre Arbeit.

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2009: 30/30 – Ist das die Zeitung der Zukunft?

Die Zukunft der Zeitungen liegt in einem Mix aus Print und online Multimedia Plattformen. Unser “30/30″ Konzept ist eine Print-Antwort auf die Herausforderung einer neuen Generation von Lesern kompakte und fesselnde Nachrichten zu liefern. Es ist die Auffassung von INNOVATION, dass Redakteure sich auf das Wesentliche beschränken und eine kluge Nachrichten-Auswahl treffen müssen. Was gebraucht wird sind unverzichtbare Zeitungen. Was gebraucht wird ist journalistischer Kaviar, nicht Haferschleim.

Zwei Jahre hat ein Profiteam um Juan Antonio Giner geforscht: nach optimalen Textmengen und notwendigem Bildanteil, nach moderner Leserführung, nach Format und Haptik unserer Zeit. Das Ergebnis ist ungewöhnlich und heißt 30/30. In diesen Wochen soll das Projekt umgesetzt werden und vielleicht schlägt damit auch für die Zeitung der Zukunft die Stunde der Wahrheit: Top oder flop? Giner, Gründungsmitglied der renommierten „Innovation International Media Consulting Group“ (USA), will in Wien die ersten Ergebnisse vorstellen.

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