Beim Get-together des diesjährigen European Newspaper Congress 2017 treffen Europas beste Zeitungsmacher im Museumsquartier (MQ) Wien zusammen. Das Networking-Event verbindet bereits am Vorabend des Kongresses die Besucher.

MQ-Direktor Christian Strasser eröffnet die Veranstaltung mit dem Thema „Kunstraum – Schaffensraum – Lebensraum“. Danach erwartet die Gäste eine Führung durch die Ausstellung „Carl Spitzweg – Erwin Wurm. Köstlich! Köstlich?“ im Leopold Museum oder „How To Live Together“ in der Kunsthalle Wien. Einteilung erfolgt vor Ort.

Im Anschluss findet der feierliche Ausklang des Abends in der Ovalhalle (MQ) statt.

 

Programm:

Eintreffen der Gäste 17:30 Uhr
Keynote Speech 18:00 Uhr
Besuch der Ausstellungen* 18:20 Uhr
Netzwerkabend ab 19:30 Uhr

* Zuteilung vor Ort

 

Anreise:

 

„Kunstraum – Schaffensraum – Lebensraum“
Key Note Speech von Christian Strasser, Direktor MuseumsQuartier Wien

Mit 90.000 m² und rund 60 kulturellen Einrichtungen ist das MuseumsQuartier Wien nicht nur eines der weltweit größten Kunstareale sondern auch eine Oase der Kultur und Erholung inmitten der Stadt. Historische Architektur trifft auf aktuelles Design. Hochkultur trifft auf Subkulturen. Das Spektrum reicht von bildender Kunst über Architektur, Musik, Mode, Theater, Tanz, Literatur, Kinderkultur, bis hin zu Game Culture, Street Art, Design oder Fotografie. Zudem finden das ganze Jahr über zahlreiche kulturelle Veranstaltungen in den Höfen des MQ statt von Tanzperformances, Ausstellungsprojekten, Filmfestivals, Literaturlesungen bis hin zu Live-Konzerten.

Die weltbekannten MQ Hofmöbel und das kulturelle sowie kulinarische Angebot laden ein zum Verweilen, Entspannen und den Alltag hinter sich zu lassen. Kunsterleben und Freizeitgestaltung wachsen im MuseumsQuartier Wien zu einer untrennbaren Einheit zusammen.

 

Die Ausstellungen im Detail:

„Carl Spitzweg – Erwin Wurm. Köstlich! Köstlich?“ – Begrüßung durch Direktor Hans-Peter Wipplinger

Die Frühjahrsausstellung des Leopold Museum präsentiert mit einer außergewöhnlichen Gegenüberstellung: Der gemeinhin dem Biedermeier zugeordnete, ironisch-humorvolle deutsche Maler Carl Spitzweg (1808–1885) trifft im Leopold Museum auf Erwin Wurm (geb. 1954), den Meister des erweiterten Skulpturbegriffs.

Die von Leopold Museum-Direktor Hans-Peter Wipplinger kuratierte Schau „CARL SPITZWEG – ERWIN WURM. Köstlich! Köstlich?“ (25.03. bis 19.06.17) ist nicht nur die erste umfassende Ausstellung von Carl Spitzweg in Österreich. Sie fokussiert auch erstmals – entgegen der mit dem Biedermeier verbundenen Vorstellungen von Beschaulichkeit und kleinbürgerlicher Idylle – explizit auf dessen gesellschafts- und zeitkritisches Werk, das die Brüche und Konflikte seiner Zeit künstlerisch dokumentiert. Gleichzeitig erschließt die Auseinandersetzung mit Spitzwegs Œuvre die Aktualität seiner Themen, die sich in der „Generation Biedermeier“ des 21. Jahrhunderts wiederfinden und durch fünfzehn präzise gesetzte Interventionen von Erwin Wurm verdeutlicht werden, die mittels der Strategie „Humor als Waffe“ agieren.

 

Vorab-Besichtigung „How To Live Together“ mit Direktor Nicolaus Schafhausen

Kunst fungierte immer schon als Medium, um Gesellschaftsbilder einer jeweiligen Zeit nachzuzeichnen und Reflektion für gelebte Erfahrung zu bieten. Die Ausstellung „How To Live Together“ beschäftigt sich mit den fragilen individuellen wie gesellschaftlichen Bedingungen unseres Zusammenlebens. Die jüngsten Veränderungen auf Ebene der Politik und Ökonomie stehen ebenso im Vordergrund wie die sich wandelnden sozialen Beziehungen.

Die ausgestellten Werke sind Zeugnisse von kollektiven wie individuellen Erfahrungen und dokumentieren die Vielschichtigkeit unserer globalen Welt. In ihrer spezifischen historischen wie regionalen Verortung stellen sie Fragen nach der Beeinflussung von Mensch und Gesellschaft und verweisen auf ein Verständnis von sozialem Miteinander, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verbindet.

Anhand der Arbeiten von rund 30 internationalen Künstler/innen geht die Ausstellung den sich verändernden Verhältnissen von Privatem und Politischem, von Individuum und Gemeinschaft, von tradierten Familienbildern und neuen Formen des Zusammenlebens nach.

Kurator: Nicolaus Schafhausen
Kuratorische Assistenz: Juliane Bischoff