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MO 22.05.2017 // 13:00 – 13:40 // Fake News, Trump, Facebook und wir Journalisten
 
Paul Josef Raue ist Journalist und Sachbuchautor. Er war Chefredakteur mehrerer Tageszeitungen, zuletzt bis August 2015 bei der Thüringer Allgemeinen, ehe er auf eigenen Wunsch in den Ruhestand ging.

Nach seinem Studium der Philosophie, absolvierte Paul-Josef Raue eine Ausbildung zum Journalisten im ersten Jahrgang der Hamburger Journalistenschule. Während seiner journalistischen Laufbahn war Raue Korrespondent und später Chefredakteur der „Oberhessischen Presse“ bevor er die „Eisenacher Presse“ und damit die erste gesamtdeutsche Tageszeitung nach dem Krieg gründete – damals ein Ableger der später zur „Thüringischen Landeszeitung“ (TLZ) gehörenden „Mitteldeutschen Allgemeinen“. Von 1996-1997 war Raue Chefredakteur der „Frankfurter Neuen Presse“ (FNP). 1999 war er Mitglied der Gründungsredaktion des ursprünglich als Ableger des „manager magazins“ erschienenen Wirtschaftsmagazins „Econy“, das später als Wirtschaftszeitschrift „brand eins“ fortgesetzt wurde. Von seiner anschließenden Tätigkeit als Chefredakteur der „Magdeburger Volksstimme“ ab dem Jahr 1999, wechselte Raue2001 in gleicher Funktion zur „Braunschweiger Zeitung“ (BZ). 2009 wurde Raue Chefredakteur der „Thüringer Allgemeinen“.

Gemeinsam mit Wolf Schneider, dem ehemaligen Schulleiter der von ihm besuchten Journalistenschule, verfasste Paul-Josef Raue Das neue Handbuch des Journalismus, das zu den Standardwerken für Journalisten zählt. Lange Jahre war Raue auch als Lehrbeauftragter nebenberuflich tätig.